Nachfrage nach Mittelmeer-Urlaub zieht wieder an

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Trotz der Corona-Krise ist Urlaub am Mittelmeerstrand wohl möglich.
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Das Interesse der Deutschen am Mittelmeer-Urlaub wachse seit vier Wochen wieder, analysiert der Deutsche Reiseverband auf der Basis von Daten des touristischen Handelspanels der Marktforscher von TDA. Vorne stünden bei den Buchungen die Balearen und Kanaren, gefolgt von Deutschland und Griechenland.

Insgesamt ist das Buchungsvolumen weiter gering. Die aktuellen Buchungseingänge stünden nur für ein Viertel des Vorjahres. Doch immerhin: die Buchungen ziehen an. Während im Mai noch fast ausschließlich Nur-Hotelbuchungen oder einzelne Unterkünfte wie Ferienwohnungen und kaum Pauschalreisen verkauft worden seien, steige seit Anfang Juni der Anteil der Pauschalreisen wieder deutlich an, heißt es.

Das spiegele sich auch bei der Wahl der Reiseziele: Die meisten Neubuchungen für Reisen im Juli und August gingen laut TDA-Auswertungen in der vergangenen Woche für die spanischen Inseln – Balearen (15%) und Kanaren (11%) – ein, gefolgt von Deutschland (25%) und Griechenland (21%). Für den Zeitraum der deutschen Sommerferien nähmen auch Buchungen für Österreich, Italien und Kroatien zu, so die Erhebung.

Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass zahlreiche Direktbuchungen, etwa bei Hoteliers in Deutschland, von dem Panel nicht erfasst werden. In die Analyse fließen Buchungsdaten von rund 2.000 Reisebüros ein, die den stationären Vertriebsmarkt in Deutschland repräsentativ abbilden sollen. Zusätzlich werden im Onlinebereich die Buchungsdaten der klassischen Reiseportale und der Reiseveranstalter erfasst.