Sardinen aus dem Ofen

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Sardinen aus dem Ofen
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Kleiner Aufwand, großer Genuss: Einfache Rezepttipps aus unserer Redaktion. In Teil 86 reisen wir mal kurz ans Mittelmeer

Sardinen haben nicht den besten Ruf, vor allem in Deutschland, weil wir sie meist sprichwörtlich in Dosen gequetscht kennen. Dabei sind sie frisch ein sommerlicher Genuss – und im Mittelmeerraum ein sommerlicher Klassiker. Dieses Rezept stammt zwar nicht von der italienischen Riviera, würde dort aber sicher bella figura machen. Ausgedacht hat es sich die New York-Times-Kolumnistin Alison Roman, die in ihrem Buch „Dining In“ gleich eine ganze Reihe schneller, origineller Rezepte versammelt.

Diese kleinen Fischchen bei starker Hitze in Olivenöl zu garen, ist fast so, als würden sie frittiert, so knusprig werden sie. Ihre typische Fischnote wird abgelöst durch ein salziges, knofeliges Aroma. Die Sardinen schmecken eigentlich am besten bei Zimmertemperatur oder sogar kalt. Mit Öl bedeckt im Kühlschrank können sie bis 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

REZEPT

Zutaten (für 6 bis 8 Personen)
570 g Sardinen mit Kopf (ausgenommen und geputzt)
naturreines, mittelgrobes Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 Knoblauchknollen (quer halbiert)
1/2 Bund frischer Thymian
180 ml Olivenöl
1/2 kleine rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
2 EL frisch gepresster Limettensaft
60 g frische glatte Petersilie
Mayonnaise
dicke Kanten Brot, nach Belieben

Zubereitung
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Die Sardinen (mit Kopf) in einer Bratenform (2 Liter Fassungsvermögen) verteilen (sie sollten schön dicht liegen, aber nicht zu dicht; dann besser eine größere Form oder Pfanne benutzen) und mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch und Thymian dazugeben und mit dem Olivenöl übergießen. Die Sardinen 15–20 Minuten im Ofen garen, bis ihre Haut beginnt, sich knusprig zu kräuseln und sie gut durchgegart sind. Irgendwann hört man sie brutzeln – ein wunderbares Geräusch. Die Form aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen.