USA warnen Griechenland im Zusammenhang mit iranischem Öltanker

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Der iranische Tanker „Adrian Darya-1“ verlässt Gibraltar.
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Nach der Freigabe des iranischen Öltankers in Gibraltar warnt die US-Regierung Griechenland und andere Mittelmeer-Anrainerstaaten, das Schiff in einen Hafen einfahren zu lassen.

Das US-Außenministerium teilte der griechischen Regierung mit, jegliche Unterstützung des iranischen Tankers könne als Unterstützung einer terroristischen Organisation verstanden werden – mit möglichen strafrechtlichen Folgen. Die USA sehen die Iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation an und vermuten, dass der Gewinn aus dem Verkauf des Öls an Bord diesen zugute kommen könnte.

Der Tanker befindet sich unter neuem Namen auf dem Weg von Gibraltar nach Griechenland und steuert dort die Stadt Kalamata an. Der Iran warnte die US-Regierung davor, das Schiff erneut zu beschlagnahmen. Anfang Juli hatte Gibraltar den Tanker mit Unterstützung britischer Spezialeinheiten aufgebracht. Die iranische Regierung bestritt, Erdöl an Syrien liefern zu wollen, was gegen EU-Sanktionen verstoßen hätte. Die USA hatten bis zuletzt versucht, die Freigabe des Schiffes zu verhindern.