„AIDAmira“: Erste Reise nach Taufe abgesagt

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AIDAMIRA

 
 
 

Die Rostocker Reederei Aida Cruises hat die erste Reise ihres neuesten Schiffes, der „AIDAmira“, am Sonntag kurzfristig abgesagt. Am Sonnabend hatte die Reederei in Palma de Mallorca noch die Taufe des 14. Aida-Schiffes gefeiert. Nur einen Tag später, am Abreisetag, wurde die viertägige Premieren-Fahrt durch das Mittelmeer gestrichen.

Umbauten nicht rechtzeitig fertig geworden

Es sei den beteiligten Ausbaufirmen nicht gelungen, in allen Bereichen den hohen Standard der Reederei in vollem Umfang zu gewährleisten, sagte Aida-Vize-Präsident Hansjörg Kunze auf Anfrage von NDR 1 Radio MV. Das 216 Meter lange Schiff, das 1999 gebaut und zuletzt für die Costa-Reederei gefahren ist, war in den vergangenen vier Wochen im italienischen Genua umgebaut worden.

Am Mittwoch soll Afrika-Fahrt beginnen

Aufgrund von schweren Unwettern in Norditalien hätten nicht alle Arbeiten, insbesondere in den Außenbereichen, beendet werden können, so Kunze. Bis Mittwoch, zum Start einer Reise in den Süden Afrikas, sollen die Arbeiten im Hafen von Palma fortgesetzt werden. Die Passagiere, die die Jungfernfahrt gebucht hatten, erhalten ihr Geld zurück. Sie haben außerdem die Möglichkeit, bis Mittwoch an Bord zu bleiben.

Kritik in sozialen Medien

Von den ersten Passagieren bekam die Reederei sowohl in sozialen Medien als auch direkt an Bord deutliche Kritik zu hören. ‚“Wie kann man nur so ein Schiff der Öffentlichkeit präsentieren, das ist der Super-Gau“, hieß es zum Beispiel in einem Kommentar bei Facebook.