Das Mittelmeer kommt nicht zu Ruhe

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Bis über 200 Liter Regen werden ab 1..500 Meter Höhe zu richtig viel Schnee.

Polare Kaltluft trifft auf warmes Mittelmeer


 
 
 

Während es bei uns recht ruhig und kühl weitergeht, drohen im Mittelmeerraum immer wieder Gefahren durch kräftige Gewitter und Stauniederschläge. Schuld daran ist polare Kaltluft, die immer wieder den Weg über das noch warme Mittelmeer findet. Eine ungünstige Mischung mit entsprechendem Unwetterpotenzial.

Kräftige Gewitter ziehen von West nach Ost

Zunächst ist vor allem das westliche Mittelmeer an der Reihe. Anschließend verlagern sich die Unwetter Richtung Alpen und Adria. Hier drohen schwere Gewitter mit Starkniederschlägen mit der Gefahr von Erdrutschen und Überschwemmungen.

Schnee, Schnee, Schnee für die Südalpen

Im Südstau der österreichischen Alpen kommen bis in die nächste Woche hinein zum Teil über 200 Liter auf den Quadratmeter zusammen, wobei die Schneefallgrenze aber meist bei 1.500 bis 2.000 Metern liegt. Somit dürften im Hochgebirge stellenweise 1 bis 2 Meter Neuschnee fallen.

Nur eine kleine Pause zwischendurch

Am Donnerstag schwächt sich Tief Nummer 1 langsam ab und setzt seinen Weg in Richtung Tschechien fort. Doch bereits ab Freitag steht schon der nächte Unwetterwirbel parat. Der sorgt bis zum Beginn der nächsten Woche für kräftige Niederschläge im Bereich des Ligurischen Meeres und im Stau der Südalpen bis nach Osttirol und Kärnten, so dass dort schlussendlich die enormen Regen- und Schneemengen zusammen kommen.

(Quelle: wetter.de)