7 Dinge, die du nur kennst, wenn du mal jemanden vom Mittelmeer gedatet hast

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Wer schon mal das Vergnügen hatte, jemanden aus dem Mittelmeerraum zu daten, der weiß: Das ist etwas ganz Besonderes. Und zwar aus gleich mehreren Gründen. Wir haben sie für euch zusammengestellt.

Sie sollen leidenschaftlich sein, heißblütig und aufbrausend. Dunkle Augen, viel Dramatik und Fami(g)lia über alles. Aber welche Vorurteile gegenüber Spaniern und Italienern stimmen eigentlich? Wie ist es WIRKLICH, jemanden aus dem Med zu daten? Wir haben die ultimative Wahrheit mal in eine Liste gepackt, Stereotype spielen natürlich absolut keine Rolle.

Wenn du also schon mal jemanden aus dem Mittelmeerraum gedatet hast, weißt du, dass…

I. Du ihn ohne Probleme hören wirst.

Und das ist sowohl wortwörtlich als auch im übertragenen Sinn gemeint. Denn wer aus Spanien oder Italien kommt, der hat nicht nur ein bemerkenswertes Sprachorgan, er weiß es auch zu nutzen. Anders als so mancher Germane, der für sein in-den-Bart-Gemurmele bekannt ist, wissen unsere Kollegen aus den südlichen Gefilden, wie man sich bemerkbar macht.

Sie reden. Laut und viel. Wer also im romantischen Kontakt mit Nordländern daran gewöhnt ist, nie ganz zu wissen, was sie denken und wie es ihnen denn wirklich geht, der ist bei Südländern auf der sicheren Seite: Du wirst IMMER wissen, wie es ihnen gerade geht.

II. Du den besten Urlaub hast.

Wer jemanden mit deutscher Familie datet, der hat unter Umständen so richtig Pech, wenn es an Familienbesuche geht. Logistisch anspruchsvolle Ausflüge in das tiefste Niedersachsen oder auf die Schwäbische Alb gehören nicht zu den Dingen, für die man gerne Urlaubstage hinblättert. Wenn die Familie des Liebsten allerdings südlich der Alpen wohnt, sieht das schon anders aus. Und dann ist es auch egal, wenn es sich dabei um das italienische Äquivalent des niedersächsischen Dorfes handelt. Oder Villabajo. Ganz klar. Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien.

III. Du was Anständiges zu essen bekommst.

Bei deinem deutschen Ex gab’s Nudelsalat mit Mayo und eine nett gemeinte Cocktailsauce aus Ketchup und Remoulade. Kann gut schmecken, keine Frage, aber die Worte “Tapas” und “Antipasti” klingen doch schon beim Aussprechen besser, oder?! Ja, eben.

Wer einen Spanier oder Italiener datet wird außerdem nicht doof angeguckt, wenn es Mittags schon el/il vino gibt. Du hast noch nie so gut gegessen!

IV. Du aus einem kulturlosen Land kommst.

Denn apropos Essen. Wer schon mal einen Italiener oder Spanier gedatet hat, wird sehr regelmäßig zu hören bekommen, wie unzureichend die eigenen kulinarischen Gewohnheiten sind. “Das ist kein Käse!”, “Ein Igel? Aus rohem Schweinefleisch? Mit Zwiebeln?!” etc.pp. Irgendwann stellst du auf Durchzug. Über Essen zu streiten bringt nichts. Das wirst du lernen.

V. Du sehr spontan sein musst.

Wer hierzulande datet, ist an bestimmte Regeln gewöhnt. Man verabredet sich ein paar Tage im Vorfeld, zum Beispiel. Anders läuft das mit Südländern. Da wird man auch schon mal spontan zu Hause abgeholt oder am späteren Abend noch auf eine Party eingeladen. Wer als Deutscher immer behauptet hat, er sei ach so spontan, wird noch mal umlernen, wenn die Mittelmeer-Liebe anklopft.

VI. Du gehst nie nur was trinken.

Und noch so eine Dating-Angewohnheit. Verabredet man sich als Durchschnitts-Nordländer oftmals nur zu Drinks, wird man mit Südländern nicht weit kommen. Du gehst nie nur was trinken. Es wird immer auch gegessen. Immer.

VII. Du lernst, was Familie so alles bedeuten kann.

Die spanische oder italienische Großfamilie ist dank Werbung und Co. vorurteilstechnisch sattsam  ausgeleuchtet. Was man aber erst kennenlernt, wenn man auch mal jemanden aus einer solchen Familie datet, sind die Ausmaße, die Familie annehmen kann.

Besuche bei einer solchen Familie sind wie Urlaub, in dem man immer kurz davor zu sein scheint, gleich unter der Sonne am Strand zu liegen, man sich dann aber trotzdem ständig in einem überhitzten Auto auf der Rückbank wiederfindet – auf dem Weg zu einem weiteren Essen, mit Leuten, die dich nie allein lassen und immer mit dir sprechen, obwohl du kein Wort verstehst.